Samstag, 19. November 2011

Wasserflugzeugfliegen in Escobar - Die Erste

Im AeroClub von Escobar angekommen trafen Torsten und ich auf Fefe (Frederico), einen guten Freund von Torsten. Fefe, seines Zeichens eigentlich Financial Consultant, baute sich wie übrigens viele andere in Escobar ein UL-Flugboot. Nach einiger Diskussion ob des Wetters und des zu starken Windes, der leider kein Fliegen im Ground Effect der Flüsse zulassen sollte, ging es daran die Maschine aus der Halle zu holen. Nach einem kurzen Check und der Übergabe der obligatorischen Schwimmweste war ich froh endlich mal wieder einen Flugmotor zu hören (auch wenn es "nur" ein vertrauter Rotax war).


Nach einer kurzen Einweisung auf die Geschwindigkeiten dieses Fliegers übergab mir Fefe das Steuer. Wie schon auf den ersten Blick zu sehen ist, ist die Maschine nicht ganz so aerodynamisch ausgefeilt wie eine Cirrus - macht aber sicher genauso viel Spaß (ohne bisher allerdings Cirrus geflogen zu sein). Nachdem mir langsam aber sicher in meinen Kopf hineinwollte, dass man das Seitenruder nur in homöopatischen Dosen verwenden sollte, ging es an die erste Wasserung auf einem See. Auch wenn Fliegen allgemein in Argentinien - vor allem aufgrund des Mangels an Flugzeugen - schwieriger als in Deutschland ist, genießt man als Wasserflieger alle Freiheiten und darf jede "angemessene" Wasserfläche nutzen. Meine ersten Landungen auf Wasser waren natürlich noch nicht sonderlich ansehnlich, insbesondere, da ich sie von rechten Sitz aus üben musste... Da merke ich mal wieder, wie sehr ich doch auf den Geschwindigkeitsanzeiger blicken muss, um einen Eindruck zu bekommen... 

Jedenfalls hat diese halbe Stunde Lust auf mehr gemacht und ich freue mich auf den nächsten Flug!





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